Mera Luna 2006.......Ein Wochenende mit den Dark Wings.
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| ein Festivalbericht von Goblinemperor |
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Manchmal ist es am besten über Umwege zu seinem Ziel zu gelangen. So war es auch für mich bei dem M'era Luna. Mein Umweg führte mich am Freitag über Magdeburg, wo ich Zara und Bluerose am Bahnhof einsammelte. Mein Timing war perfekt und hätte ich nicht einen zähen Zweikampf mit dem Parkscheinautomaten gehabt, hätte ich die beiden sogar vom Bahnsteig abholen können.
Doch auch so hatten wir uns schnell gefunden (gute Absprachen sind halt manchmal Gold wert). Bald darauf war das Auto voll beladen - die gute blaue Rose völlig eingebaut von Koffern, Rucksäcken und anderen Kram.
Wir verstanden uns auf Anhieb und so wurde unsere lustig und geschwätzige Fahrt nach Hildesheim nur von einem kurzen Supermarktstopp unterbrochen.
Kurz vor dem Ziel schaltete ich dann mein völlig neuartiges Navigationssystem inklusive Update ein. Im Vergleich zu herkömmlichen Nav.Sys. War dieses wesentlich attraktiver *lol* und unterhaltsamer. Die Hauptkomponente, genannt Zara Zyniker, suchte mir den Weg und das Update Blurose488 hielt einen über die unmittelbare Verkehrssituation auf dem Laufenden. Leider war das Nav.Sys so unterhaltend, dass wir gar nicht wussten, ob es die richtige Ausfahrt war, die ich von der Autobahn genommen hatte. Da es kein Hinweisschild zum Festival gab, beschloss ich wieder zurück auf die Autobahn zu fahren. Das war ein Fehler...
Na ja, es war lustig aber wir hätten auch eine Stunde früher da sein können.
Auch wenn die Hinweisschilder fehlten, konnten wir uns kaum vorstellen, dass die ganzen schwarz gekleideten Leute der örtlichen Bevölkerung zu zuschreiben waren und so wussten wir endlich, dass mein spitzenmäßiges Nav.Sys. Einwandfrei funktionierte und bald waren wir endlich auf dem M'era Gelände angekommen.
Buffi weis auch so einiges von der Hinfahrt zu berichten: Mit der obligatorischen Verspätung in Köln fuhr dann doch ihre Bahn und brachte sie sicher nach Wuppertal. Circle gabelte sie dort auf und durch den Regen ging es dann zu KarlchenofHells Schule. Ob das die Hölle ist, oder sein Zuhause, wo sie sich dann hinbegaben, um seine Sachen zu holen, kann wohl nur er selber beantworten. Auf Buffis Frage, ob er alles dabei hätte, bejahte er, sprang aber zeitgleich aus dem Auto um Jacke und Portmonaie zu holen. Wäre auch schade gewesen, wenn er die Tage vor dem Gelände hätte verbringen müssen. Circle hatte zwar nicht so ein tolles Nav.Sys. wie ich, aber dennoch meinte mitten auf der Autobahn sein Auto einen Dialog mit den Insassen beginnen zu müssen, denn anders waren die merkwürdigen Geräusch nicht zu erklären. So, jetzt zitiere ich lieber Buffi direkt: “ Auf einem Parkplatz irgendwo zwischen Essen und Hildesheim, meinte Circle dann so tun zu müssen als ob er Ahnung hätte und hat nach geschaut ob er was findest (hat er natürlich nicht)“ [Zitat Ende]. Da die drei auf der selben Autobahn wie ich unterwegs waren (nur westlicher) hatten sie die selben Verkehrsprobleme wie ich und kamen nur im Kriechtempo voran. Auch sie entschlossen sich es lieber über den Landweg und vorbei an Buffis alter Heimat Lauenau zu fahren. Tatsächlich schafften sie es ohne moderne Systeme das Gelände zu finden, suchten aber erst mal wie blöd den Eli. Als sie bei ihm waren, hatte Circle die Vorwegdenkende Idee durch div. Tricks Bereiche für unsere Zelte zu sichern.
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Doch zurück zu uns. Ein kurzes Telefonat von Zara brachte uns Pauke, Circle und Buffi ein, die uns halfen das ganze Gepäck zu transportieren und zu unserer Dark Wings Gemeinde zu bringen. Wir wurden fröhlich begrüßt, obwohl es in dem Augenblick zu viele Gesichter auf einmal waren. Wir fingen also erst mal mit freundlicher Unterstützung an die Zelte auf zu bauen. Zaras Aufbaute brauchte etwas länger, was unter anderem daran lag, dass die Beschreibung zu ihrer Plane "hochbelastbar" nicht so ganz der Realität entsprach. Aber irgendwann war auch der Aufbau vollbracht und wir konnten uns zum Rest gesellen. Wir verbrachten den Abend alle zusammen und ich hatte die Gelegenheit alle mal in Ruhe kennen zu lernen und mich freute auch, dass sich später auch noch unter anderem Visi zu uns gesellte. Sie schaffte es dann auch uns zum Tanzen in den Hangar ab zu schleppen. Na ja, fast, denn als wir die lange Warteschlange sahen, wollten die meisten von uns doch nicht mehr mit.
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Aber es war dennoch ein schöner Abend. Leider verursachte der Wein, denn ich zum Schluss noch anbot, bei mir starkes Sodbrennen und als sich dass nach Stunden gelegt hatte, fing in einem Nachbarzelt jemand an zu schnarchen - und zwar in einer dermaßen starken Lautstärke, dass ans Schlafen nicht mehr zu denken war. In der Nacht war ich wohl mehr unterwegs, als dass ich geschlafen hatte, aber dafür habe ich noch drei Hamburger getroffen, die ich nur flüchtig vom Sehen kannte und wir hatten eine schöne und lange Unterhaltung über die gute alte Gothic-Club-Zeiten in Hamburg damals, als der Kaiser noch lebte.
Als ich dann von meiner vierten Nachtwanderung zurück kam, waren auch endlich die ersten anderen Forumsmitglieder aufgewacht. Außer mir war wohl nur KarlchenOfHell in der Nacht mehr umhergeirrt. Aber hier decke ich mal lieber den Mantel des Schweigens drüber....
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Für die meisten von uns war an diesem Tag wohl eher der Hangar angesagt. Gemeinsam brachen wir auf, doch teilten wir uns an den Verkaufständen langsam in kleine Grüppchen auf. Es gab aber auch so viel zum anschauen und entdecken.
Meine erste Band war Regicide: Ich fand sie live gut wie ehe und je. Viele nennen ihren Stiel Musical-Metal. Die hübsche Frauke Richter und ihr Gegenpart Timo Südhoff faszinierten mich mal wieder durch ihren eigenwilligen Wechselgesang. Besonders freute ich mich, dass die gerade Mutter gewordene Jonna Wilms mit von der Partie war, auch wenn sie diesmal wegen dem gestrafften Programm kaum zur Geltung kam.
Live Kristines Schwester Carmen brachte dann mit Midnattsol gute "Gothic-Metal-Hausmannskost" auf die Bühne. Aber wirklich überzeugen konnten sie mich nur bei zwei Stücken. Jedes Stück wurde einer Person gewidmet und ich fand es sehr liebevoll, das so auch an Sabine Dünser erinnert wurde.
Für mich unbekannt waren bis dahin Dope Stars Inc. Aber ihre Mischung aus Elektronic und modernen Metal ging ganz gut ab. Ihr Gepose auf der Bühne war irgendwie typisch italienisch. Für Pauke und mich in der ersten Reihe waren aber auch nicht ihre Groupies(?) zu verachten, die sich im Graben vor der Bühne aufhielten *lol*
Danach wurde es sehr ruhig mit Liv Kristine. Es war ein sehr schönes besinnliches Set. Neben dem neuen Material kamen auch zwei alte Stücke und sogar "..a Distance there is..." von der ersten Theatre of Tragedy zur Geltung. Und auch ihre soeben gesehene Schwester hatte einen Gastauftritt. Mir hat es sehr gut gefallen. Dennoch stell ich mir die Frage, wieso Liv nicht mit Leaves' Eyes aufgetreten ist (zumal viele Leute dieser Band anwesend waren). Auf dem Festival hätte sie so sicher viel mehr punkten können.
Danach zog ich mich erst mal zurück, begegnete aber einige unserer Leute.
Die durch Medusa ausgesprochene Sturmwarnung trieb mich dann ersteinmal zurück zum Lagerplatz, wo ich auf die Berlinfraktion und Buffi stieß. Gemeinsam machten wir erst mal die Zelte sturmsicher. Danach brachen wir auf, um Tristania zu genießen.
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Auch wenn der Sound nicht perfekt abgemischt war, brachten Tristania mir den Glauben an die Band zurück. (Früher einmal waren Tristania live pure Magie, doch dann gab es ein meiner Meinung nach grottenschlechte Tour.) Tristania ballerten ein Konzert vor den Latz, welches sich gewaschen hat. Vibeke Stene habe ich kaum angesehen, dass sie auch fast zehn Jahre älter geworden ist und die Songs waren aus allen Alben gut ausgewählt.
Danach zogen wir uns erst mal wieder zurück. Ich wollte mir auf dem Rückweg noch einen Halter für meine zuvor erworbene Elfe besorgen. Als ich ihn endlich hatte, lungerten Bluerose und Zara um den Nachberstand rum. Irgendwie landete dann unter großen Mühen Geld in einer Büchse und Zara konnte sich schon mal auf ihre Beerdigung einstimmen. Aber nicht nur wir machten Fotos, sondern auch andere fanden Zara im Sarg sehr fotogen. (Ich persönlich finde sie ja lebendig reizvoller, auch wenn sie dann mehr quasselt...) Bei den Zelten dann trafen wir wieder auf Buffi und führten danach noch ein sehr nettes Gespräch, welches wie so oft an diesem Wochenende, durch Buffis Vorräte verschönt wurde. Es war schon eine schwere Entscheidung für mich, ob ich mich von diesen drei edlen Ladys lösen und zurück in den Hangar gehen sollte. Doch letztendlich entschied ich mich für eine Zusammenkunft mit Anneke van Giersbergen und ihre Mannen. Der Hangar war gut gefüllt, aber ich schaffte dennoch den Weg in die erste Reihe und traf unterwegs einige Forumsmitglieder wie z.B. JohnBender.
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Das Konzert von The Gathering war meiner Meinung das Highlight des Tages. Ganz ähnlich wie bei Tristania erreichten sie zwar nicht die Magie früherer Tage, doch war der Gig deutlich genialer, als das letzte, welches ich vor gut einem halben Jahrzehnt beobachten konnte. Anneke war wieder voll da und es gab sogar zwei meiner Lieblingssongs aus der Mandylion-Zeit.
Vor dem Hangar gab es dann ein kleines Treffen. Pauke hatte sich/uns mit Slainthe73 und ihrem Bruder verabredet. Wir gingen dann alle gemeinsam zum Zeltplatz und trafen dort auf ein paar durchgefrorene Gestallten. Zara informierte uns dann auch gleich darüber, dass die Temperatur auf 6°C gefallen sei und sich die Zeltaufteilung diese Nacht geändert hätte, damit es in den Zelten wärmer wird. (Manchmal ist es besser einer Frau nicht zu wiedersprechen...) So wurde das Zelt von Circle und Buffi noch von der Berlinfraktion ergänzt und ich bekam Karlchen zugewiesen (mit dem ich mich aber prächtig verstand) Schnell holte ich dann noch einen weiteren Schlafsack und eine Decke aus dem Auto und hatte so leider nicht mehr die Möglichkeit mich mit unseren Schweizern weiter zu unterhalten.
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Diese Nacht verlief ruhiger, jedenfalls was das Zelt der Nachtwandler (also Karl und mich) anging.
Schließlich wachten wir aber doch alle auf, b.z.w. fanden uns ein. Irgendwann begann sogar die Zeit zu drängen, da die ersten Bands anfingen. Dennoch bekamen wir ein erstes Gruppenfoto hin. Leider kam Visi durch ein Missverständnis erst direkt danach an :(
Ich begann den Tag mit Elane. Sie waren als Ersatz für Elis eingesprungen. Die Musik ist sehr ruhig - noch mehr als die von Live Kristine. Aber dennoch sind Elane nicht schlecht. In der Mitte des Gigs legten sie einen Schweigemoment für Sabine Dünser ein und mir sind fast die Tränen gekommen, als sie direkt darauf "Moonlightshadow" coverten - ein Stück, mit dem ich persönlich sehr emotionelle Erinnerungen verbinde.
Clan Of Xymox waren mir bisher nur vom Namen her ein Begriff. Allerdings legten sie eine gute dynamische Show hin. Mir hat der Gig gefallen, und ich finde sie live besser, als auf CD.
Epica machten ihre Arbeit auch sehr gut. Die Musiker gerieten zunehmend in Spielfreude und Simone wusste vor allem in der zweiten Hälfte zu begeistern. Leider waren in meiner direkten Nähe ein paar zu fanatische Fans, die das Erlebnis etwas trübten.
Unsere Berlinfraktion hatte sich schon in die Autogrammschlange eingereiht und wir anderen nutzten frech die Gelegenheit um uns etwas weiter vorne anzustellen. Ich war also kurzentschlossen mit von der Partie, obwohl mir die netten Unterhaltungen beim Warten eigentlich wichtiger waren, als die unterschriebene Autogrammkarte. Von weiten hörten wir letzte Instanz und ich stellte fest, dass sie besser sind, als ich dachte. Außerdem kannte ich ganz viele Stücke, was ich auch nicht wusste. Na ja, sie nennen ja u.a. Skyclad als Initiator für die Band, dann muss ja halbwegs was gutes bei rumgekommen sein.
Unsere T-Shirts wurden bei der Autogrammstunde übergeben und dankend entgegengenommen. Jeder von uns stellte noch schnell eine Frage und so erfuhren wir, dass WT noch ein neues Stück spielen werden. Wir waren voll lauter Vorfreude. Allerdings war der Sicherheitsmann von WT etwas penibel und sorgte für unterschwelligen Stress.
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Es gab eine weitere Sturmwarnung und finstere Wolken am Himmel. Also eilte ich zu meinem Zelt zurück und fand zwei bereits gepackte Koffer der Berlinfraktion. Regenwolken zogen auf das Festivalgelände zu und in Windeseile baute ich ganz alleine mein Zelt ab und packte zusammen (Ja, ja, was so ein alter Pfadfinder ist...) Den Blick gen Horizont entwickelte ich ganz neue Gepäcktransportmethoden, nur um alles vor dem Regen im Auto zu verstauen.
Doch glücklicherweise kam der Regen nicht. |
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Na ja, ganz umsonst hatte ich mich nicht beeilt, weil ich so noch Apoptygma Berzerk sehen konnte.
Ihr Gig war durchaus nicht von schlechten Eltern, auch wenn ich eher die Zeit nutzte, um mich unauffällig nach vorne zu begeben. Bei Ministry war ich dann schon in der zweiten Reihe. Vor mir ein hartgesottener Fan der Band, der mir einige interessante Infos steckte und mir nach dem Konzert seinen Platz versprach (hähä). Wahrscheinlich bin ich hier der einzige, der die Musik der Jungs auf der Bühne richtig geil fand. Harter Metal, der richtig knallt gepaart mit ehrlichen politischen Aussagen und elektronischen Einflüssen wurde über eine Stunde geboten. Ziemlich lang, aber die Band gibt es immerhin seit 1980 und sie haben im Industrial Pionierarbeit geleistet.
Doch gegen Ende war ich auch froh, dass es aufhörte. Ich bekam meinen Platz in der ersten Reihe und konnte endlich meine schmerzenden Füße etwas entlasten. Ich kam ins Gespräch mit einer jungen Frau zwei Plätze neben mir, die mir irgendwie bekannt vorkam, aber nicht einordnen konnte. Als sie sich als großer WT-Fan outetet, kam durch Zufall raus, dass ich gerade mit Harmony sprach. Ein gutes Stück weiter auf der andern Seite sah ich die Blackspikes und Freunde. Micha war auch inzwischen da und stand mit Circle in Rufweite. Ein paar Meter schräg hinter mir sah ich dann Blurose und Zara war natürlich nicht weit. Dann tauchte auch noch John Bender direkt hinter mir auf. Die Dark Wings rotteten sich zusammen.
Bevor es aber in die Vollen ging, durften wir alle die Seereise von In Extremo erleben. Das erste Mal gab es eine gute Ladung Pyroefekte. In Extremo wissen, wie sie die Massen aufmischen. Auch sie gaben einen schönen Blumenstrauß aus ihren Schaffen, wobei allerdings einige Klassiker aus den Anfängen sträflich unterlassen wurden. Dennoch ging die Mittelalterparty ordentlich ab und der Mitgrölfaktor war so hoch, dass ich befürchtete für WT keine Stimme mehr zu haben. Doch wie wir wissen dauerte das Mittelalter nicht ewig und so war auch irgendwann mit In Extremo schluss.
Die Umbaupause war schnell überbrückt, da ja jetzt nur noch WT-Fans da waren und wir alle genug Gesprächsstoff hatten.
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Endlich gab es die ersten Töne und dann kamen sie endlich unter riesigen Applaus auf die Bühne. Wie so oft erst die Männer und dann Sharon. Die Stimmung stieg bis zum Zenit. Die Band zeigte eine ehrliche lebhafte Spielfreude. Immer wieder bewegten sich die Musiker an den Rand der Bühne und nahmen Kontakt zum Publikum auf. In den Ansagen freute sie sich, dass noch so viele Menschen geblieben waren, um WT zu sehen und sie erklärten das M'era Luna zu dem Lieblingsfestival der Band. Neben der mehr oder weniger üblichen Set gab es auch wirklich einen sehr guten neuen Song "The Howling". Die Licht und Pyroshow war gut ausgearbeitet und bot eine Menge guter Effekte, die auch immer passend zur Musik waren. (Nur die Explosionen unter der Bühne hätte man sich meiner Meinung nach eher sparen sollen). Kleiner Nebeneffekt war allerdings, dass "the cool fireworks" Sharon die Luft weg nahmen. So gab es eine kurze ungewollte Pause, die aber Robert im netten Plauderton unterhaltsam überbrückte. Es war auf alle Fälle eines der besten Konzerte von WT und ganz objektiv das großartigste Konzert auf dem ganzen Festival, denn hier kam einfach alles zusammen, was ein gutes Konzert ausmacht und so war es sehr schade, als sich die Band von der Bühne verabschiedete.
Allerdings nicht ganz...
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| In ausgelassener Stimmung trafen wir uns alle nochmal am Hangar, (John hatte mich wohl im allgemeinen Lärm überhört.) den bei der T-Shirt Action ist noch ein Photoshooting mit der Band organisiert worden. So warteten wir einige Zeit erschöpft in der Nähe des Ausganges vom Hangar. Und dann kamen endlich Robert und Sharon - ohne den nervigen Sicherheitsmann. So konnten wir ungestört unsere Fragen stellen und Fotos machen. |
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So fragte ich z.B. Robert ob es denn eine Feier zum zehnjährigen Jubiläum geben würde. Offensichtlich hatte er noch nicht darüber nachgedacht und fand es schade, dass sie das M'era nicht dafür genutzt hatten. |
Wir hatten dann die Idee, dass man ja das kommende Album als Anlass nehmen könnte - Ob sie es umsetzen, werden wir sehen. Die Gruppenfotos zu schießen war sehr lustig und es gab noch ein paar Einzelfotos. Leider hatten die beiden wenig Zeit, aber um so mehr ist es ihnen anzurechnen, dass sie sich die Minuten für uns genommen hatten. |
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Aber dann waren sie weg :(
Jetzt zerfiel auch langsam unsere Gruppe. Die meisten gingen noch mal mit zum Zeltplatz, obwohl nur noch Circels Zelt stand. Letzte Abschiede - zufälliges Wiedertreffen. Micha konnte nämlich im Dunklen sein Auto nicht wiederfinden. Das führte für ihn, Calla, Karlchen. Mel und Buffi zu einer letzten intensiven Geländebesichtigung und diversen Diskussionen. Micha fand aber doch sein Auto (zum Glück) und so ging es in den goldenen Westen. Calla hatte das Glück vorher abgesetzt zu werden, die anderen Begleiter von Micha nahmen aber um 2:51 Uhr einen Zug in Bochum, den Karlchen in Essen verließ. So fuhren die letzten beiden Veteranen Buffi und Mel nach Düsseldorf. Frauen müssen ja öfters mal aufs Klo, so auch Buffi. Leider fehlte ihr das nötige Kleingeld und auch der unhöfliche Klomensch hatte hier kein Nachsehen. So wurde also mittels eines eh überfälligen Kaffees das Geld klein gemacht und Buffi dachte, dass ihre Klosorgen hinter ihr liegen. Das war ein Irrtum. Auf dem Weg zur S-Bahn merkte sie es: Wo ist die Handtasche mit allem Wichtigen? Kometenhaft rannte sie also ein drittes mal zurück zu dem inzwischen so vertrauten Klo und konnte ihre Besitztümer noch rechtzeitig sichern. So erreichte sie mit knapper Not die Bahn nach Köln. Dafür fuhren aber dann auch schon die ersten Busse und so gelang Buffi endlich in ihr Bett.
Unterdessen waren auch die Berlinfraktion und meine Wenigkeit wieder auf der Strasse. Ich schaltete wieder mein spezielles Navigationssysthem ein und so lotste Zara mich bis nach Berlin-Marzahn. Bluerose war irgendwann eingeschlafen. Vielleicht haben Zara und ich zu viel geredet... Angekommen ließ ich die beide aussteigen es gab die letzte Verabschiedung und dann fuhr ich nach Hause- allein.
Es war ein besonders schönes Wochenende. Sharon sagte es: „Mother Earth muss das Festival lieben". Wir konnten in unmittelbarer Nähe riesige Regenwolken sich entfluten sehen, aber das Gelände blieb wie durch ein Wunder verschont.
Neben der besonderen Atmosphäre eines Festivals, eine Anzahl guter Gig und einem genialen Konzert von Within Temptation, werden es vor allem die Leute sein, die ich auf dem Festival kennen gelernt habe und die in Erinnerungen bleiben:
TheCircle,
Melekh,
xxBlackSpikesxx (Danni/Nic)
Vision of Atlantis
Elijha
Schwesterlein
JohnBender,
Harmony,
Dementia,
Annky,
Opium,
DarkDreamer,
Pauke,
Bluerose,
ZaraZyniker,
Buffi,
KarlchenOfHell,
Calla,
Slainthe73,
hhh und zu guter letzt
Micha
danke Euch allen für die einmalige Zeit...
...und wir sehen uns.
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