27.05.05 Parkfeestfestival Oosterhout  the Cicrle berichtet davon.
 
Duncan und ich nahmen mal wieder eine längere Fahrt auf uns um WT in deren Heimat auf einem der kleineren, aber sehr angesagten Festivals zu sehen. Dabei kam Duncan sogar von Wiesbaden angereist und holte mich in Wuppertal ab.
Schon früh am Nachmittag trafen wir in dem wirklich netten Ort ein und stöberten durch die Stadt, wobei wir Cathy, mit einem auffallendem Gothic Kleid, trafen.
Auf das Gelände paßten ca. 4000 Zuschauer und das Festival war total ausverkauft.
Statt durch den Haupteingang des Parkgeländes zu gehen gingen wir wohl versehentlich durch den Hintereingang für Bands und deren Crews (aufgrund meines T-Shirts hielt man uns wohl für Mitglieder der WT-Crew).
So waren wir plötzlich die ersten vor der Bühne und standen in der ersten Reihe. Das sollte sich jedoch schnell als kapitaler Fehler erweisen. Denn der erste Live-Act war ALI B. Laut holländischen Single-Charts zweimal in den Top 10 vertreten, waren wir eigentlich sehr gespannt was uns erwarten würde. Doch als wir plötzlich von Kiddies und kreischenden Mädchen umringt wurden, ahnten wir Böses. Doch es kam schlimmer! Der holländische Tokio Hotel-Verschnitt trat an, gepaart mit HipHop-Gesang. Jedem Leser dürfte klar sein was Duncan und ich in den ersten Reihen erdulden mußten. Nach diesen „Pfeifen on Stage“ trat BIRGIT auf. Diese Band machte wirklich gute, hausgemachte Rockmusik. Nur Birgits Outfit war eine Katastrophe.
Dann begann der Umbau für WT. Hier wurde die komplette Tour-Deko aufgebaut, was länger dauerte als geplant. Doch endlich ging es los, das INTRO wurde angestimmt. Erfreulich, daß die Kiddies alle abgezogen waren und jetzt eine ganz andere Fanschicht nach vorne dränge. Viele kannte ich von anderen Konzerten.
SEE WHO I AM wurde mit enthusiastischem Jubel aufgenommen. Hier gab es zuerst Soundprobleme , doch die wurden schnell behoben.
Es folgte die aktuelle Tour-Playlist, die, da Open-Air, wieder mit den Pyro-Effekten unterstützt wurde. Bei den Feuersäulen wurde uns ganz schön warm.
Dann folgte Sharons Kampf mit den Geschöpfen der Unterwelt. Ein riesiges Insekt, vom Aussehen wie ein kleiner Flugsaurier, setzte sich hinten auf ihr Kleid. Ruud wollte das Untier
vertreiben, hatte aber seine Mühe. Beim Erblicken des Minidrachen mußte sich Sharon ganz schön schütteln. Ruud konnte Sharon zwar vor weiterem Unheil retten, doch waren jetzt er und Jeroen diversen Flugattacken ausgesetzt.
Nach 75 Minuten war der WT-Auftritt leider zu ende, optisch besser in Szene gesetzt als bei der Hallen-Tournee. Das lag natürlich vor allem an den Pyroeffekten, die zur nächtlichen Zeit natürlich wirkungsvoll herüberkamen.
Sichtlich beeindruckt machten wir uns wieder auf die Heimreise.

Dieses Festival, mit Tageskarten für sensationelle € 12,50, können wir nur weiterempfehlen. Die Stadt ist wirklich niedlich, und das kleine Festivalgelände im Park wirklich toll gestaltet.
Sollten WT im 2006 auch dort sein, wir sind dabei.

 

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